Mom der Woche

Susanne von @sunatürlich

13. Dezember 2023
sunatuerlich

Diese Woche ist Susanne von @sunatuerlich unsere Mom der Woche. Die 40-Jährige lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen (4, 6 und 8) in München. Susanne ist Abteilungsleiterin bei einem italienischen Luxuslabel im Vertrieb und teilt auf @sunatuerlich alles rund um einen schadstoffarmen und gesunden Lebensstil. Dazu gibt es sehr ehrliche Einblicke in ihren Familienalltag. Und auf @sunatuerlich_baut nimmt sie uns mit auf die Baustelle, denn Susanne und ihr Mann bauen gerade ein ökologisches, schadstoffarmes Haus. Schön, dass du dabei bist, Susanne!

Erzähl mal: Wie bist du zu Insta gekommen?

2018 wollte meine Freundin und Nachbarin Moni Ivancan, die in Deutschland eine größere Reichweite hat, auf Naturkosmetik umsteigen. Sie hat mich gebeten mit ihr zum Einkaufen zu gehen und sie zu beraten. Anschließend hat sie mich mit meinem privaten Account verlinkt, denn sie wollte schon seit einiger Zeit, dass ich mein Wissen mit anderen auf dieser Plattform teile. Ich dachte zuerst mein Handy wurde gehackt, weil es nur noch geblinkt hat auf meinem Home-Bildschirm. Auf einmal waren da circa 800 Leute, die alle Fragen hatten. Und so teile ich seit sechs Jahren auf meinem Feed @sunatuerlich alles rund um einen schadstoffarmen und gesunden Alltag: von Pfannen über Baustoffe und Lebensmitteln bis hin zu Kosmetik. Alles, was uns so im täglichen Leben begegnet. Das ganze ist gespickt mit unserem Familienalltag.

Du hast drei Kinder. Wie sieht ein typischer Tag bei euch aus?

Chaotisch und wir müssen immer raus gehen, bei Wind und Wetter. Drei kleine Jungs haben eine unermüdliche Energie.

Wie teilst du dir mit deinem Mann die Kinderbetreuung auf und wie organisiert ihr euch im Alltag?

Unsere Kinder machen keinen Unterschied zwischen uns. Schon seit sie geboren sind. Mein Mann und ich sind beide beruflich und auch privat viel unterwegs. Die Kinder sind es gewöhnt, dass oftmals nur einer da ist, weil wir uns die Klinke in die Hand geben. 
Mein Mann macht es anders als ich, aber das muss nicht heißen, dass ich es richtig mache. Ich weiß, ich verlasse das Haus und hinter mir die Sintflut. Ich muss ihm nichts vorbereiten, hinstellen, Listen schreiben oder kochen. Das macht er sowieso besser. Er geht auch mit allen alleine schwimmen, das versuche ich zu vermeiden. 

Was gab es bei euch heute Morgen zum Frühstück?

Leider gibt es bei uns durch die unterschiedlichen Zeiten kein gemeinsames Frühstück. Ich kann vor 10 Uhr nichts essen. Wir alle lieben Porridge oder Brot mit Marmelade bzw. die Jungs Wurst. 

Wovon brauchst du gerade mehr? Und wovon weniger?

Ich brauche generell mehr Zeit (für mich) und mehr Schlaf. Ich bin eine Nachteule. Das ist meine Me-Time. Zeit, in der ich nicht arbeite, mich um unsere Baustelle oder den Haushalt kümmere. Ich hätte gerne weniger Sorgen im Bezug auf das Weltgeschehen, aber das kann man sich nicht aussuchen. Deshalb weniger Luxus-Güter. Ich versuche bei unserem Umzug in unser neues Heim radikal auszumisten.

Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Theoretisch schon, aber faktisch nicht. Es ist mein Job, und ich bin selbstständig. Das Sprichwort ist so gut: „selbst und ständig“ – ich habe Verpflichtungen und durch unseren Hausbau eine finanzielle Last, die auch auf meinen Schultern liegt. 

Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Meine Familie und Freunde.  

Was macht dich zu einer guten Freundin?

Ich bin Löwe. Ich habe ein Organisationstalent. Und ich habe ein großes Herz. Ich bin in unserem sehr großen Freundeskreis das Bindeglied. Ich bin eine Netzwerkerin und mich freut es immer, wenn ich neue Leute verbinden kann. Ich bin immer erreichbar und kümmere mich um regelmäßige Treffen und Urlaube. 

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Wir sind wirklich grundverschieden in allen Belangen, aber deshalb mögen wir uns so gerne. Wir wohnen seit eineinhalb Jahren bei meiner Mutter… wir lieben uns immer noch. 

Dein Lieblings-Podcast / deine Lieblingsserie?

Für Podcasts fehlt mir die Zeit. Leider. Ich mag den Podcast von Barbara Schöneberger sehr. Ich schaue bis tief in die Nacht Serien. Meine liebsten Serien sind „This is us“, „Handmaid’s Tale“, „Game of Thrones“, „Desperate Housewives“ und „Big Little Lies“.  

Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

„Fifty Fifty“.

Welches Getränk bestellst du in einer Bar?

Gin Tonic.

Wie bleibt man glücklich – nicht nur als Eltern, sondern auch als Paar?

Den Tipp hätte ich auch gerne. Uns fehlt gerade Zeit, aber das ist alles eine Phase. Unser Hausbau frisst sehr viel Zeit und das ist absehbar.

Was würdest du gerne besser können?

Italienisch.

Welche Werte möchtest du deinen Kindern vermitteln?

Wertschätzung, Loyalität, Selbstbewusstsein, Toleranz, Ehrlichkeit, Nächstenliebe, innere Zufriedenheit und einen gesunden Lebensstil.

Einer deiner Lieblingsplätze, den andere Mamis unbedingt sehen sollten?

Mit Kind? Der Bergtierpark Blindham. Ohne Kind? Südtirol.

Wohin möchtest du als nächstes reisen? Und wohin mal ganz allein?

Für mich ist Urlaub mit meinen Kindern aktuell kein Urlaub. Danach bräuchte ich Urlaub vom Urlaub. Es ist für mich keine Erholung. Deshalb machen wir zwei Arten von Urlaub. Familienurlaub und jeder alleine mit seinen Freunden/Freundinnen. Wir Mädels fahren meist zwei mal im Jahr nach Italien und zum Wellness oder machen Städtetrips. Ich würde gerne mal wieder in die USA. Nach New York, Freunde besuchen, alleine…

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An unseren letzten Familienurlaub an der Amalfiküste und Capri in den Herbstferien. Die Kinder fanden es toll. Ich kenne diese Orte noch aus der Zeit vor den Kindern und hätte mich so gerne in Ruhe treiben lassen. Das möchte ich unbedingt nochmal alleine machen bzw. wenn die Kinder größer sind. Einfach eine wunderschöne Ecke. Ich liebe Italien. Interkontinental denke ich sehr gerne an St. Barth und die USA.

Hast du einen Traum, den du dir unbedingt noch erfüllen möchtest?

Ich würde gerne nach Hawaii und Australien reisen. 

Auf was freust du dich gerade am meisten?

Das wir endlich in unser Haus einziehen können. Wir planen seit 2019. Erst kam C und dann der Krieg, das hat unheimlich viele Hürden mit sich gebracht. Meine Kinder hatten noch nie ein eigenes Zimmer. Uns fehlen alle Rückzugsorte. Und ich freue mich so auf ein eigenes Bett und ein Schlafzimmer, in dem nur Erwachsene schlafen.

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Laura von Willkommen bei den Wues

Svenja Holtmann

Katrin Leichsenring von Familie auf Weltreise

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